Wenn der Sekt prickelt, darf nichts brechen
Ein Gespräch mit der Sektkellerei Szigeti über Druck im Glas, Vertrauen in die Logistik – und warum ein Familientraditionshaus heute ohne starken Partner keine Chance hat.
Es ist ein Freitagvormittag in der Sektkellerei Szigeti. Draußen vor dem Tor steht der LKW. Drinnen warten hunderte Kisten mit Sekt – Glasflaschen, prall gefüllt, unter Druck. Jede einzelne ein kleines Risiko. Jede einzelne ein Versprechen an den Kunden.
„Wir transportieren hier keine Standardware", sagt Junior Chef Christopher Szigeti. „Wir transportieren Emotionen. Und die sind nun mal in Glas verpackt, das unter Druck steht."
Genau hier beginnt die Geschichte einer Partnerschaft, die funktioniert – weil sie auf dem beruht, was im Wein- und Spirituosengeschäft am wichtigsten ist: Vertrauen.
Als Szigeti vor einigen Jahren nach einem neuen Logistikpartner suchte, war die Liste der Anforderungen kurz – aber anspruchsvoll. „Wir haben verschiedene Anbieter verglichen. Am Ende ging es nicht primär um den Preis. Es ging um eine einfache Frage, so Christopher Szigeti: Wer versteht, dass bei uns jede Flasche ein Risiko trägt? Wer geht mit der nötigen Vorsicht an die Sache heran?"
Die Antwort kam von DACHSER – nicht nur mit einem guten Angebot, sondern mit einem Logistikkonzept, das auf die Besonderheit von Druckflaschen einging. Von der Ladungssicherung bis zur Routenplanung. Von der Handhabung im Lager bis zur letzten Meile. „Das Konzept hat gepasst. Und seitdem hält das Versprechen."
Wenn die Adresse nicht mitspielt
Es gibt Tage, an denen läuft alles nach Plan. Und dann gibt es Lieferungen, die alles andere als einfach sind. „Wir hatten eine extrem verwinkelte Adresse, schwer anfahrbar, kaum Platz zum Wenden. Der erste Versuch ist gescheitert. "In solchen Momenten entscheidet sich, wer wirklich Partner ist. Es wurde nachgesteuert, umdisponiert, die Route neu geplant. Bis die Ware sicher beim Kunden stand.
„Genau solche Momente zeigen den Unterschied. Ein Dienstleister hätte abgehakt. Ein Partner löst das Problem."
Heute rollen Szigeti-Sekte nicht nur durch Österreich. Sie stehen in Restaurants in Berlin, in Bars in Kopenhagen, in Regalen in Amsterdam. „Es macht uns stolz zu sehen, wie gut unsere Qualität international ankommt. Aber logistisch? Das bringt neue Herausforderungen. Die perfekte Taktung über Grenzen hinweg – das ist keine Kleinigkeit." Dachser löst das mit einem einfachen Prinzip: starkes Netzwerk, klare Prozesse. „Wir übergeben die Ware, und Dachser regelt den Rest. Der Export läuft genauso flüssig wie der Inlandsversand. Das klingt banal, ist es aber nicht."
Das wahre Highlight - die Konstanz
Auf die Frage nach besonderen Lösungen oder prägnanten Momenten in der Zusammenarbeit folgt eine überraschende, aber stimmige Antwort. „Die größte Stärke ist eigentlich die Konstanz. Wir transportieren Sekt in Glasflaschen unter hohem Druck. Bruchgefahr ist immer präsent. Dass unser Logistikpartner das im Alltag so feinfühlig und sicher handhabt, dass praktisch nichts zu Schaden kommt – das ist für mich die eigentliche Spitzenleistung.“ Kein Jubel, keine großen Worte. Sondern das, was im Geschäft zählt: Zuverlässigkeit.
Was kommt als Nächstes?
Die Zukunft verlangt Digitalisierung, nachhaltige Transporte und transparente Sendungsverfolgung – DACHSER ist hier bereits auf einem sehr guten Weg. „Neben Schnelligkeit gewinnen Produktschutz, Temperaturstabilität und Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung."
Aber eines bleibt unverändert
„Unsere Qualität endet nicht in der Kellerei. Erst wenn unsere Sekte sicher beim Kunden ankommen, ist unser Qualitätsanspruch erfüllt. Dafür ist ein verlässlicher Partner unverzichtbar", betont Szigeti.