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Pressemitteilung 21.01.2020
DACHSER erweitert Logistikzentrum in Hof

Zu der Erweiterung gehören außerdem Büro- und Sozialräume mit insgesamt 900 Quadratmetern. „Das neue Multi-User-Warehouse neben unserem bestehenden Logistikzentrum bietet unter anderem einem mittelständischen Kunden aus der Bau- und Gartenmarktbranche Platz, für den wir Kontraktlogistik-Services erbringen“, kommentiert Klaus Neubing, General Manager des Logistikzentrums Hof, die Geschäftsausweitung am Standort. Die Kontraktlogistikdienstleistungen, die DACHSER in Hof bietet, kombinieren Transportlösungen und Lagerung mit umfangreichen Value Added Services wie Konfektionierung und Verpackung. In Hof wird DACHSER nach der Erweiterung rund 500 Mitarbeiter beschäftigen. Zusätzlich sind rund 300 Menschen über die selbstständigen Transportunternehmer oder beispielsweise als Saisonkräfte regelmäßig für DACHSER im Einsatz.

Marktinformation 20.01.2020
Nationale Streiks in Frankreich - Auswirkungen

In den letzten Wochen haben massive Streiks gegen eine geplante Rentenreform den öffentlichen Verkehr in Frankreich fast komplett lahmgelegt. Auch diese Woche gehen die Streiks weiter.

Französische Häfen sind massiv von den Streiks betroffen, was zum Verzug bei Lieferungen und Staus führt. Die alternativen Häfen in Antwerpen, Genua oder Barcelona sind inzwischen ebenso überfüllt.

Hier eine Übersicht zur Dauer der Streikaktivitäten in den französischen Häfen:

  • Dunkerque: Hafenarbeiter 23.01. & 24.01.; Schlepper 22.01. - 25.01. bis 6 Uhr
  • Le Havre: Hafenarbeiter 22.01. - 25.01. bis 6 Uhr; Schlepper 24.01. & 25.01. bis 8 Uhr
  • Montoir: Hafenarbeiter 22.01.- 25.01. bis 6 Uhr; Schlepper 21.01.- 24.01. bis 9 Uhr
  • FOS: Hafenarbeiter 22.01. – 25.01. bis 6 Uhr; Schlepper 20.01. – 23.01. bis 9 Uhr

Die Abholung und Zustellung per Bahn sollte ebenfalls schwierig sein. Über beeinträchtigte Luftfrachtaktivitäten hingegen ist noch nichts bekannt. Wir werden Sie jedoch über Änderungen informieren.

Wir tun unser Möglichstes unseren Kunden alternative Optionen anzubieten und Lösungen zu finden.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Ihren zuständigen Ansprechpartner in der jeweiligen DACHSER Niederlassung.

Marktinformation 16.12.2019
Zur Parlamentswahl in UK

Die Parlamentswahl am 12.12.2019 in UK hat ein eindeutiges Ergebnis zu Gunsten der Torries erbracht. Damit einhergehend ist nun davon auszugehen, dass UK zum 31.01.2020 die Europäische Union geregelt auf Basis des am 17.10.2019 verhandelten Austrittsabkommens verlassen wird. 

Dieses Austrittsabkommen beinhaltet eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2020. Während dieser Frist soll ein umfassendes Handelsabkommen zwischen UK und der Europäischen Union vereinbart werden. Bis zum Ablauf dieser Frist sollen noch keine wesentlichen Auswirkungen des Austritts spürbar sein. Somit ist nach aktuellem Stand nur mit marginalen Einschränkungen bezüglich Lieferungen von und nach UK während der Übergangsfrist zu rechnen.

Sollten Sie dennoch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Ansprechpartner der jeweiligen DACHSER Niederlassung.

News 11.12.2019
Das neue DACHSER magazin ist da!

Innovation und Qualität, gepaart mit Tradition und Handwerk – viele Produkte aus der Schweiz genießen weltweit einen hervorragenden Ruf. So auch Ricola Kräuterzucker, der Bonbon-Klassiker, dessen spezielle Rezeptur 13 Kräuter aus der Schweizer Bergwelt enthält.

Marktinformation 10.12.2019
Erhöhte Anforderungen weltweit an Lithiumbatterien und –zellen ab dem 01. Januar 2020

Bevor Lithiumbatterien und -zellen transportiert werden können, müssen sie bestimmte Tests erfolgreich bestanden haben. Diese Tests simulieren Transportbedingungen wie Druck, Temperatur, Quetschung und Aufprall.

Ab dem 01. Januar 2020 gelten weltweit erhöhte Anforderungen für die Verwendung von Lithiumbatterien und –zellen bei allen Transportarten. Künftig muss für alle nach dem 30. Juni 2003 hergestellten Lithiumbatterien- und –zellen (UN3480, UN3481, UN3091, UN3090) sowie für batteriebetriebene Fahrzeuge (UN 3171) eine Prüfzusammenfassung gemäß UN 38.3.5 vorgelegt werden. Die Hersteller und Vertreiber sind dafür gemeinsam verantwortlich.

Laut Angaben der Fluggesellschaften und Reedereien können diese Dokumentationen bei DACHSER angefordert werden, weshalb wir unsere Kunden darum bitten uns diese Dokumente zu allen genannten Lithiumbatterien und –zellen zur Verfügung zu stellen, damit diese über die gesamte Lieferkette verfügbar sind. Wir möchten unsere Kunden hiermit in Kenntnis setzen, dass eine Verladung ohne diese Dokumentationen ab dem 01. Januar 2020 nicht mehr möglich ist. Für weitere Informationen zu diesem Thema folgen Sie bitte diesem Link.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Ihren zuständigen Ansprechpartner in der jeweiligen DACHSER Niederlassung.

Pressemitteilung 06.12.2019
Ralf Meistes erhält DIY-Lifetime Award 2019 Handelsverband

Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten ehrt den langjährigen Leiter von DACHSER DIY-Logistics.

Der 14. DIY-Lifetime Award geht erstmals an einen Logistiker: Ralf Meistes, Department Head DACHSER DIY-Logistics nahm die Auszeichnung für herausragende Persönlichkeiten, die sich um die Baumarktbranche verdient gemacht haben, gestern Abend auf dem BHB-Baumarktkongress entgegen.

News 05.12.2019
Sicher durch den Winter

Zu Beginn der kalten Jahreszeit führen Dunkelheit und schlechte Sichtverhältnisse immer wieder zu Unfällen. Kommen dann noch Schnee und Eisglätte hinzu, müssen Gefahrguttransporte auch mal Pause machen. Fahrverbote können dann zu Ausfällen und Verzögerungen im Ablauf führen. Wenn aber alle Beteiligten die Vorschriften beherzigen und die Fahrweisen den Gegebenheiten anpassen, kommen die Fahrzeuge auch im Winter sicher ans Ziel.

Marktinformation 04.12.2019
Generalstreik in Frankreich: 5. Dezember 2019

Der Aufruf zum Generalstreik, erstmalig im vergangenen September erlassen, ist derzeit immer noch aktuell und könnte sich an diesem Donnerstag, den 5. Dezember zu einem „schwarzen Donnerstag“ entwickeln.

Gewerkschaften, unabhängig von Branche oder Unternehmen, werden zusammen mit den „Gilets jaunes“ in ganz Frankreich demonstrieren. Die Protestbewegungen nehmen zu und schwerwiegende Störungen werden erwartet, die die Transport- und Logistikleistungen von DACHSER behindern könnten: Abholung und Zustellung können verschoben oder sogar storniert werden.

Nachfolgend die wichtigsten Auswirkungen auf die Luft-, Seefracht sowie die Rail Services:

  • Die Terminals in Le Havre, Fos-sur-Mer und Straßburg sollten am 5. Dezember ohne Ein- (Import) und Ausgang (Export) geschlossen sein.
  • Auch die Abholung und Zustellung per Binnenschiff oder Bahn dürfte sehr schwierig sein.
  • Die Fluglotsen haben vom 5. Dezember bis zum 7. Dezember einen Streikbescheid ausgesprochen, der sich auf Kurz- und Mittelstreckenflüge und einige der Langstreckenflüge auswirken kann, wenn der Streik fortgesetzt wird.
  • Einige Gewerkschaften, die das Bodenpersonal vertreten, haben ebenfalls einen Streik ab dem 5. Dezember gefordert: Sendungen werden möglicherweise nicht rechtzeitig abgefertigt, um die gebuchten Flüge zu erreichen.
  • Bahngewerkschaften sind ebenfalls im Streik miteingeschlossen.

Generell kann sich die Abholung und/oder Zustellung einer in dieser Woche geplanten Sendung verzögern oder sogar verschieben: Verkehrswege zu den wichtigsten Städten sowie zu Häfen und Flughäfen können blockiert sein.

DACHSER versucht die Auswirkungen des Streiks zu minimieren und wird die Kunden regelmäßig über alle Entwicklungen informieren - unter Berücksichtigung, dass keine Garantien gewährleistet werden können. Für weitere Details oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre gewohnten Ansprechpartner.

Marktinformation 26.11.2019
Incoterms 2020

Eine neue Fassung der Incoterms tritt ab dem 01. Januar 2020 in Kraft und bringt vielfältige Änderungen mit sich. Die von der Internationalen Handelskammer herausgegebenen Lieferbedingungen regeln wesentliche Käufer- und Verkäuferpflichten im internationalen Handel, wie z.B. der Übergang einer Ware an den Käufer, Transportkosten, die Haftung für Verlust und Beschädigung einer Ware und die Versicherungskosten.

Mit der Anpassung der Incoterms 2020 an die aktuellen globalen Handelspraktiken ist die Neu-Fassung hochaktuell und von hohem Praxisbezug. Ziel der Überarbeitung war eine Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit der Incoterms Klauseln. So wurde deren Darstellung überarbeitet, um den Nutzern die Auswahl der passenden Klausel zu erleichtern. Daneben wurden die Reihenfolge der Klauseln geändert und jeder Klausel überarbeitete Anwenderhinweise beigefügt.

Inhaltlich wurden im Vergleich zu den Incoterms 2010 insbesondere folgende Änderungen vorgenommen:

  • Verschiedene Deckungshöhen in CIF und CIP: Wie bisher trifft auch in den Incoterms 2020, Klauseln CIF (Cost Insurance Freight) und CIP (Carriage Insurance Paid), den Verkäufer die Verpflichtung, auf eigene Kosten eine Transportversicherung abzuschließen. Anders als in den Incoterms 2010 sehen die beiden Klauseln nunmehr allerdings unterschiedliche Mindestdeckungen vor. Die bei Vereinbarung der Klausel CIF zu beachtende Mindestdeckung bleibt unverändert. Die durch den Verkäufer abzuschließende Transportversicherung muss auch weiterhin zumindest der Deckung gemäß den Klauseln (C) der Institute Cargo Clauses oder ähnlichen Klauseln entsprechen (Versicherung benannter Gefahren). Bei Vereinbarung der Klausel CIP muss der Verkäufer nunmehr Versicherungsschutz entsprechend den Klauseln (A) der Institute Cargo Clauses eindecken (All Risk- Deckung). Sowohl bei Verwendung der Klausel CIF als auch der Klausel CIP steht es den Vertragsparteien frei, eine abweichende Versicherungsdeckung zu vereinbaren.
  • Aufnahme sicherheitsbezogener Anforderungen: Sicherheitsbezogene Anforderungen an den Transport der Ware wurden nunmehr in die Regeln A 4 und A 7 jeder Incoterms 2020 Klausel aufgenommen. Wie in Bezug auf die weiteren Incoterms Klauseln ist auch hier zu berücksichtigen, dass die Incoterms- Klauseln unmittelbar nur für die Parteien des Kaufvertrags gelten, und nicht Gegenstand des Beförderungsvertrages sind.
  • Die Incoterms 2020 beinhalten Regelungen für die Beförderung mit eigenen Transportmitteln in FCA, Delivery at Place (DAP), Delivery at Place Unloaded (DPU), und Delivered Duty Paid (DDP).
  • Für Waren, die unter der FCA-Klausel (Free Carrier) verkauft und für den Seetransport vorgesehen sind (wie etwa Waren in Containern), sieht FCA künftig eine neue Option vor. Käufer und Verkäufer können sich darauf einigen, dass der Käufer seinen Frachtführer anweist, dem Verkäufer ein Bordkonossement nach der Verladung der Ware auszustellen. Gleichzeitig ist der Verkäufer verpflichtet, dieses Bordkonossement dem Käufer zu übergeben. Dies geschieht typischerweise über beteiligte Banken.
  • Umbenennung DAT in DPU (Delivered at Place Unloaded = Geliefert benannter Ort entladen). Nach der Incoterms 2010 Klausel DAT hatte der Verkäufer die Ware geliefert, sobald diese vom Beförderungsmittel an einem „Terminal“ entladen war. Allerdings war nach den Anwendungshinweisen zu den Incoterms 2010 der Begriff „Terminal“ nicht in technischer Hinsicht zu verstehen, sondern es war jeder beliebige Entladeort gemeint. Diesem Umstand wurde in den Incoterms 2020 Rechnung getragen, indem die bisherige Klausel DAT klarstellend in DPU (Delivered at Place Unloaded) umbenannt wurde. Künftig kann daher jeder beliebige (vereinbarte) Ort der Bestimmungsort sein.

    Die Incoterms gelten zwischen den Parteien eines (nationalen oder internationalen) Kaufvertrags und behandeln - jedoch nicht abschließend - spezielle Rechte und Pflichten innerhalb dieses Vertragsverhältnisses. Anhand einer somit gewährleisteten einheitlichen Festlegung sollen spätere Auslegungsprobleme oder Unstimmigkeiten zwischen den Kaufvertragsparteien vermieden werden. Es bleibt weiterhin zu berücksichtigen, dass die Incoterms aufgrund ihres Charakters als AGB-ähnliche Bestimmungen keine gesetzliche Regelung darstellen und somit nur dann rechtskräftig werden, wenn sie zwischen den Parteien des Kaufvertrags mittels entsprechender Bezugnahme wirksam vereinbart worden sind (für die Incoterms 2020 auch möglich bereits vor dem 01.01.2020). Unabhängig davon gehen jedoch im Einzelfall entgegenstehende gesetzliche Regelungen einer Incoterm-Klausel immer noch vor.

    Überarbeitet wurden die Incoterms von 500 Experten aus mehr als 40 Ländern. Die Klauseln sind weltweit anerkannt und werden in mehr als 30 unterschiedlichen Sprachen verwendet.
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News 14.11.2019
„Ohne Kultur kann es keine echte Compliance geben“

Verantwortung, Integrität, Vertrauen und Ehrlichkeit – zahlreiche aktuelle Studien und Forschungsergebnisse belegen, dass ein wertebasierter Compliance-Ansatz, wie ihn DACHSER seit zehn Jahren verfolgt, den wirksamsten Schutz gegen die möglichen Risiken von Wirtschafts- und Unternehmenskriminalität bietet.

DACHSER Brexit Checkliste

Was sollten DACHSER Kunden im Falle eines Hard Brexit beachten?

Verzögerungen beim Grenzübertritt wären im Falle eines harten Brexit die eine große Herausforderung - die andere wäre der neue bürokratische Aufwand beim Warenverkehr mit Großbritannien.

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Die Landesfakten (Stand: 2018)

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